Zusammenarbeit zwischen EU und Westbalkan führt zu verstärkter Stabilität

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  • 11.10.2017 17:00

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Stenbocki maja
Themen des Treffens waren die Sicherheitssituation in den Ländern des Westbalkans und die EU-Erweiterungspolitik (Foto: Aron Urb / EU2017EE)

Heute, am 11. Oktober, nahm die Generaldirektorin der Abteilung für europäische Angelegenheiten des estnischen Außenministeriums, Aino Lepik von Wirén, am V-4 + Westbalkan Treffen der Außenminister in Budapest teil. Sie vertrat den estnischen Vorsitz im Rat der Europäischen Union.

Unter den diskutierten Themen waren die Sicherheitssituation in den Ländern des Westbalkans und die EU-Erweiterungspolitik. „Estland glaubt weiterhin daran, dass die Erweiterungspolitik der EU eine Investition in Frieden, Stabilität und Wohlstand für alle in Europa ist“, so Lepik von Wirén. Gleichzeitig betonte sie, dass die EU sehr wachsam sein muss, wenn es um den Einfluss von Drittländern, einschließlich der unmittelbaren Nachbarschaft Estlands, geht.

Von Wirén ist überzeugt, dass es während des estnischen Vorsitzes weitere Fortschritte in den Beitrittsverhandlungen mit Serbien und Montenegro geben wird. „Estland unterstützt sowohl die Beitrittskandidaten als auch potentielle Kandidaten auf ihrem Weg nach Europa“, so von Wirén.

Die Visegrad-Gruppe, auch Visegrad Vier genannt, besteht aus Polen, Ungarn, Tschechien und der Slowakei. Zu den Ländern des Westbalkans gehören Albanien, Bosnien und Herzegowina, der Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien.