Ministerpräsident Jüri Ratas diskutiert Sicherheitslage in Europa und Präsenz der alliierten Truppen in Estland mit Vorsitzendem des Ausschusses des US-Repräsentantenhauses

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  • 09.08.2017 16:18

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Jürti Ratas und Edward Royce
Ministerpräsident Jüri Ratas diskutiert Sicherheitslage in Europa und Präsenz der alliierten Truppen in Estland mit Vorsitzendem des Ausschusses des US-Repräsentantenhauses. (Foto: Jürgen Randma/Riigikantselei)

Ministerpräsident Jüri Ratas traf sich heute mit Edward Royce, dem Vorsitzenden des Ausschusses des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten für auswärtige Angelegenheiten (United States House Committee on Foreign Affairs). Sie sprachen über die Sicherheit in Europa, die wichtigsten Themen des estnischen Vorsitzes im Rat der Europäischen Union und die wirtschaftlichen Handelsbeziehungen zwischen Estland und den USA.

Ministerpräsident Ratas dankte den Vereinigten Staaten für ihren wichtigen Beitrag zur Sicherheit im Baltikum und bestätigte, dass die estnische Regierung die Höhe seiner Militärausgaben beibehalten wird, also mindestens 2% des BIPs. „Für uns ist wichtig: Wenn wir Unterstützung von unseren Verbündeten erhalten, können wir auch gemeinsam unsere Ziele erreichen“, so Ratas.

Zum estnischen Vorsitz im Rat der Europäischen Union, betonte Ratas, dass einer der Schwerpunkte des Vorsitzes ein sicheres und geschütztes Europa sein. Estland setzt sich für enge Beziehungen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten ein. „Eines unserer Ziele ist außerdem, die Beziehungen zwischen der EU und den Ländern der Östlichen Partnerschaft zu verbessern. Von einer sicheren und stabilen Nachbarschaft profitieren alle in Europa. Hier können Estland und die Vereinigten Staaten zusammenarbeiten“, so Ratas.

Das Treffen konzentrierte sich auch auf die Diskussion zur Stärkung der Handelsbeziehungen und die Zusammenarbeit bei der Cybersicherheit zwischen Estland und den USA. Ministerpräsident Ratas stellte zudem die E-Goverment-Services Estlands vor. „Esten sind es gewöhnt, verschiedene E-Services zu nutzen und haben Vertrauen in den E-Staat, den wir aufgebaut haben. Um dieses Vertrauen beizubehalten, muss das digitale Umfeld geschützt sein. Daher hat der estnische Staat starkt in Cybersicherheit investiert, um möglichen Bedrohungen vorzubeugen. Es gibt aber sicher noch Potential für engere Zusammenarbeit in diesem Bereich“, so Ratas.