Europäische Top-Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger beraten über Auswirkungen und sozialen Wert der Forschung

  • Pressemitteilungen
  • 12.10.2017 10:42

#eu2017ee

Kultuurikatel
Am 12. Oktober findet im Rahmen des estnischen Vorsitzes im Rat der Europäischen Union eine wissenschaftliche Konferenz zu Auswirkungen und Wert europäischer Forschung für die Gesellschaft im Tallinner Kreativzentrum (Kultuurikatel) statt. (Foto: Evgeni Nikolaevski)

Am 12. Oktober findet im Rahmen des estnischen Vorsitzes im Rat der Europäischen Union eine wissenschaftliche Konferenz zu Auswirkungen und Wert europäischer Forschung für die Gesellschaft im Tallinner Kreativzentrum (Kultuurikatel) statt.

Die Konferenz mit dem Titel „Europäische Forschungsexzellenz - Auswirkung und Wert für die Gesellschaft“ zielt darauf ab, den Wert von exzellenter Forschung als Hauptantriebsmotor von Wachstum in Industrieländern herauszustellen, wodurch Jobs, ausgebildete Fachkräfte und Lösungen zu globalen Fragen entstehen. Am Ende der Konferenz wird der Tallinn Call for Action an Interessenvertreter übergeben, der die Rolle von Politikern, Gründern, Forschern und den Medien bei der Stärkung der gesellschaftlichen Auswirkungen und Erhöhung der Investitionen in Forschung hervorhebt.

Redner der Konferenz sind prominente Forscher und einflussreiche politische Entscheidungsträger sowie Vertreter aus Wirtschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen aus ganz Europa. Hauptredner sind Mark Ferguson, Mitglied der Hochrangigen Gruppe zur Maximierung der Auswirkungen der EU-Forschungs- und Innovationsprogramme; Dominique Guellec, Leiter der Abteilung für Wirtschafts- und Technologiepolitik im Direktoriat für Wissenschaft, Technologie und Innovation der OECD; und namhafte Forscher wie Valeria Nicolosi vom Trinity College Dublin, der mit mehreren Preisen des Europäischen Forschungsrates ausgezeichnet wurde, und Nicole Grobert von der Oxford University.

Moderator der Konferenz ist Brian Cox, Professor für Physik an der University of Manchester und bekannter Wissenschaftsjournalist der BBC.

Laut Mailis Reps, der estnischen Ministerin für Bildung und Forschung, sollte sich Europa auf Aktivitäten fokussieren, die uns miteinder vereinen. Zusammenarbeit in Forschung und Innovation ist dabei definitiv eine solcher Aktivitäten. „Damit die Gesellschaft die Notwendigkeit von Wissenschaft versteht, ist es wichtig, dass sich Forscher aktiver an sozialen Diskussionen beteiligen und ihre Expertise teilen“, so Reps. „Die Auswirkungen von Investitionen in die Wissenschaft werden für lange Zeit wirksam sein und sie benötigen stabile Finanzierung. Daher sollten, zusätzlich zum EU-Haushalt, Forschungsfinanzierungen in nationale Haushalte erhöht werden.“

Bei den Schlussfolgerung der Konferenz wird der estnische Ministerpräsident Jüri Ratas den Tallinn Call for Action vorstellen, der die Rolle von Politikern, Gründern, Forschern und den Medien bei der Stärkung der gesellschaftlichen Auswirkungen und Erhöhung der Investitionen in Forschung hervorhebt.

Die Konferenz wird vom Estnischen Forschungsrat in Zusammenarbeit mit dem estnischen Bildungs- und Forschungsministerium organisiert.

Kontakt

Kristin Kraav

Kristin Kraav

Estnischer Forschungsrat

+372 5013482 kristin.kraav@etag.ee

Riina Soobik

Riina Soobik

Bildungs- und Forschungsministerium / Pressesprecherin

+372 53400736 +372 7350187 riina.soobik@hm.ee