EU-Telekommunikationsminister einigen sich auf 5G-Fahrplan

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  • 04.12.2017 16:59

Verkehr, Telekommunikation und Energie (TTE)

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Urve Palo
Laut der estnischen Ministerin für Unternehmertum und Informationstechnologie, Urve Palo, soll die EU bis zum Jahr 2025 ein gut ausgebautes 5G-Netz in allen großen Städten und entlang der Hauptverkehrstrassen in jedem EU-Mitgliedstaat bereitstellen (Foto: Europäische Union)

Die EU-Telekommunikationsminister haben sich auf einen gemeinsamen Fahrplan für die Entwicklung von 5G-Netzwerken geeinigt. Der Fahrplan bestätigt das gemeinsame Verständnis zur Harmonisierung der 5G-Frequenzbänder und der Zuordnung für Netzanbieter. Diese 5G-Netzwerke werden es allen Europäern ermöglichen, mit ihren Geräten zu interagieren und ein schnelleres, größeres Datenvolumen abzurufen.

„Zu Beginn des estnischen Vorsitz, damals im Juli, haben alle EU-Telekommunikationsminister die 5G-Deklaration unterschrieben. Damit konnten wir den Grundstein für die Entwicklung der 5G-Netzwerke legen und Investitionssicherheit für europäische Unternehmen gewährleisten. Heute haben wir den nächsten wichtigen Schritt gemacht. Um unsere Ziele auf nationaler und europäischer Ebene zu erreichen, haben wir uns auf einen detaillierten Aktionsplan geeinigt“, sagte die estnische Ministerin für Unternehmertum und Informationstechnologie, Urve Palo.

„Der 5G-Fahrplan (in Englisch) beschreibt die größten Vorhaben und deren Zeitfenster. Mit diesem Fahrplan haben wir gemeinsame Pläne zur Harmonisierung der technischen Nutzung des 5G-Netzes und die Zuordnung für Netzanbieter beschlossen. Es ist kein Geheimnis, dass ein digitales Europa einer der Schwerpunkte des estnischen Vorsitzes ist...und eine digitale Gesellschaft kann nicht ohne 5G-Netzwerke Bestand haben“, erläutert Ministerin Palo. „Bis zum Jahr 2025 wollen wir ein gut ausgebautes 5G-Netz in allen großen Städten und entlang der Hauptverkehrstrassen in jedem EU-Mitgliedstaat sehen. Sowohl unsere Bürger als auch deren Geräte brauchen zuverlässiges und schnelles Internet um die immer größer werdenden Datenmengen zu bewältigen“, so Palo.

Die 5. Generation des Mobilfunknetzes, also 5G, ist die Technologie, die wir in der nahen Zukunft für die Förderung der globalen Digitalisierung benötigen. 5G ist für die Kommunikation der Zukunft unerlässlich, da Milliarden von Geräten zu jeder Zeit online sind; die 5G-Technologie wird Nutzern größere und hochwertigere Datenvolumen zur Verfügung stellen.

Außerdem gab Ministerin Palo ihren Kollegen einen Überblick über die Fortschritte beim Europäischen Kodex für elektronische Kommunikation. Sie ermutigte ihre Kollegen, gemeinsam zügig eine für den Rat der EU repräsentative Position für zwei Vorschläge des Europäischen Parlaments zu finden. Bei den Vorschlägen geht es um Telefonanrufe innerhalb der EU und die Entwicklung landesweiter Notrufrückrufsysteme (für die Notfallnummern 112 und 110): „Ich bitte Sie inständig, ernsthaft über diese Vorschläge nachzudenken. Beide befassen sich mit wichtigen Anliegen unserer Bürger“. Der nächste Trilog ist für den kommenden Mittwoch geplant und wird sich in erster Linie um die Bestimmungen des Europäischen Kodexes in Bezug auf 5G-Netzwerke drehen.

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Emilie Toomela

Emilie Toomela

Wirtschafts- und Kommunikationsministerium / Pressesprecherin

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