Estnischer Außenminister Sven Mikser: Schaffung von Arbeitsplätzen mildert die Grundursachen der Migration

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  • 20.12.2017 16:19

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Sven Mikser
Estnischer Außenminister Sven Mikser: Schaffung von Arbeitsplätzen mildert die Grundursachen der Migration (Foto: Estnisches Außenministerium)

Während seines Aufenthalts der Paritätischen Parlamentarischen Versammlung AKP-EU in Port-au-Prince, Haiti, erwähnte Sven Mikser die Grundursachen für Migration und Naturkatastrophen für die EU, Afrika sowie karibische und pazifische Länder und äußerte sich auch zu den EU-Hilfeleistungen im Pazifik. Mikser war als Vertretung für die Hohe Vertreterin Federica Mogherini in Haiti

Laut Mikser müssen die Grundursachen der Migration und Instabilität direkt in Afrika behandelt werden, um eine nachhaltige Lösung zu erreichen. „Knapp 60% der Menschen in Afrika sind 25 Jahre alt oder jünger im besten Arbeitsalter. Deswegen lautet das klare Ziel des EU Investitionsplans: Schaffung von Arbeitsplätzen in Afrika und der europäischen Nachbarschaft für junge Menschen“, so Mikser. „Gutbezahlte, ansprechende Arbeitsplätze sind ein Ansatz, der uns näher an die Aufhebung der Grundursachen für Migration und Instabilität bringt“.

Das Engagement der EU in der Karibik ist langfristig angelegt, so Mikser. „Wir haben in der Karibik bei Katastrophen stets zur Seite gestanden und sie dabei unterstützt, sich besser auf Naturkatastrophen vorzubereiten. Die EU ist zudem äußerst reaktionsstark und effektiv in der Unterstützung pazifischer Länder.“

Am Rande der Versammlung traf Mikser auch auf seine Amtskollegen aus Haiti und Jamaika, Antonio Rodrigue und Kamina Johnson Smith. Nach den Treffen wurden Estlands Erfahrungen in der Umsetzung von E-Governance-Lösungen besprochen und Mikser stellte die estnische Kampagne für den nicht-permanenten Sitz im UN-Weltsicherheitsrat vor.

Insgesamt nahmen an der Versammlung Delegationen aus 107 Ländern aus der EU, Afrika, der Karibik und dem Pazifik teil.

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Armo Vask

Armo Vask

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